Wissenswertes zum Thema Pfahlgründung

Hartholzpfähle werden schon seit Jahrhunderten für die Pfahlgründung gebraucht, um Gebäude vor dem Versacken auf schlecht oder nicht tragenden Bodenschichten zu schützen. Dabei wird das Gewicht einer Fundamentsplatte auf die im Boden verankerten Pfähle verteilt. Das berühmteste Beispiel dafür ist die Stadt Venedig, aber auch Amsterdam ist zu einem großen Teil eine Pfahlgründung sowie die alten Lagerhäuser der Speicherstadt in Hamburg. Dabei werden Holzpfähle in den Boden getrieben oder gerammt, bis eine tragende Schicht erreicht ist, sodass die Last des Tragwerks auf die Pfähle im Boden gleichmäßig verteilt wird.

Die in der Vergangenheit bei der Pfahlgründung verwendeten Holzpfähle sind zum größten Teil heutzutage immer noch stabil, weil sie praktisch komplett im Wasser und damit von der Luft abgschlossen stehen. Damit ist die Zersetzung durch Bakterien nicht möglich, wie man an manchen Gebäuden aus römischer Zeit noch heute gut sehen kann.

Bei der moderne Pfahlgründung  großer Gebäude werden im Allgemeinen Pfähle aus Stahl oder Beton für statisch anspruchsvollere Konstruktionen verwendet.

Unterschiedliche Pfähle für verschiedene Pfahlgründungen

Bei der Pfahlgründung mit Stahlpfählen und auch mit Betonfertigteilen werden diese oft von Firmen mit großem maschinellen Aufwand in den Boden gerammt, was gerade in Innenstädten für Probleme sorgen kann, weil dabei unter Umständen große Erschütterungen auftreten können.

Bei der Bohrpfahlgründung wird ein nach unten offenens Stahlrohr in den Boden hineingebohrt und die Erde aus dem Innerern des Rohres entfernt. Mit Hilfe von Stahlbewehrungskörben werden die so entstandenen Löcher dann mit Beton gefüllt. Diese Pfahlgründung findet besonders für große Gebäude oder Brücken Verwendung.

Für ein normales Einfamilienhaus reicht in vielen Fällen ein einfaches Fundament für ausreichende Stabilität aus. Sollte sich der Boden des Grundstücks aber während des Baugrubenaushubs als nicht tragfest genug für den Hausbau erweisen, ist erst ein Bodengutachten notwendig, um dann die Pfahlgründung darauf anzupassen (Tiefe und Art der Pfähle). Die Kostenschätzung ist dabei je nach Grundstück und Situation unterschiedlich.

Pfahlgründung mit Holzpfählen

Die einfache Pfahlgründung mit Hartholzpfählen kommt unter anderem noch immer dann zum Einsatz, wenn im Garten kleinere Konstruktionen wie zum Beispiel Terrassen vorgenommen werden sollen.

Dabei werden angespitzte Hartholzpfähle in regelmäßigen Abständen in den Boden geschlagen. Um zu berechnen, wie lang die Fundamentpfosten sein sollten, können Sie einen Probepfosten so weit wie möglich in den Boden schlagen. Ist eine Tiefe erreicht, bei der sich der Pfosten nicht mehr weiter hineinschlagen läßt, kann dieser auch nicht weiter versacken, weil einen tragende Erdschicht gefunden ist. Andernfalls spricht man von einer schwebenden Pfahlgründung die Rede, weil die Pfähle nicht auf einer festen Bodenschicht zum Stehen kommen (“stehende Pfahlgründung”). Für Projekte im Garten beträgt die Länge der Holzpfähle im Allgemeinen zwischen 60 und 150 cm.

Auf die Holzpfähle werden dann Unterkonstruktionsbalken gelegt und mit den Fundamentpfosten befestigt, woauf dann wiederum die Terrassendielen verlegt werden können. Die Unterkonstruktionsbalken fangen den Druck der Terrasse auf und leiten ihn dann gleichmä?ig über die Fundamentspfosten ab, sodass die Terrasse damit stabil ist und nicht mehr versacken kann.

Berechnung der benötigten Holzpfähle für die Pfahlgründung

Wenn Sie eine Terrasse anlegen wollen und eine Pfahlgründung dafür planen, dann ist es am besten, zunächst eine maßgenaue Bauzeichnung anzufertigen. Die Holzpfähle werden dabei in einem Abstand von 40 cm voneinander entfernt in der Länge sowie der Breite eingeplant. Planen Sie die Abstände und Anzahl der Pfosten dann so, dass Sie mit einem Pfahl pro Unterkonstruktionsbalken beginnen und abschlie?en. Außerdem wird auch jeweils mit einem Balken begonnen und abgeschlossen, eventuell mit einem Überhang von  maximal 10 cm. Bei einer Terrasse von beispielsweise 400 x 520 cm benötigen Sie also 11 Unterkonstruktionsbalken (400 cm : 40 cm = 10 + 1 am Ende) und pro Balken 13 Holzpfähle (520 cm : 40 cm = 13), also zusammen 143 Holzpfähle (11 x 13 = 143). Am besten ist es auch, die Terrassendielen und die Unterkonstruktionsbalken in unterschiedlichen Legerichtungen anzuordnen. Die Balken dann zum Beispiel quer und die Terrassendielen in Längsrichtung. Weitere Details zur genauen Terrassenkonstruktion finden Sie auf unserer Webseite hartholzdiscount.de.

Qualitativ hochwertiges Holz für Ihre Pfahlgründung

Wir empfehlen generell die Verwendung von 100 cm langen Holzpfählen. Für die meisten Pfahlgründungen sorgt diese Länge für ausreichende Stabilität. In unserem Sortiment finden Sie qualitativ hochwertige, zugespitzte Hartholzpfähle von 6x6x100 cm sowie Unterkonstruktionsbalken in StarTimber Qualität zu günstigen Preisen. Das Hartholz hat durch seine besonders dichte und feine Struktur eine sehr lange Lebensdauer und ist besonders für die Verankerung im Boden bestens geeignet.

Auf unserer Webseite hartholzdiscount. de finden Sie auch einen praktischen Rechner, mit dem Sie eine Berechnung der benötigten Materialien und  Kosten durchführen können.

Die Öffnungszeiten von Hartholz Discount

Hartholz Discount ist an jedem Werktag von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Bei Fragen nach dem Besuch unseres Webshops können Sie uns telefonisch unter 02821-9788830 erreichen. Oder Sie schicken uns einfach eine E-Mail: info@hartholzdiscount.de. Wir helfen Ihnen gerne.

 

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